Es gibt jetzt Kredite mit negativen Realzinsen

Kredite mit Negetativzinsen – Seriosität oder Lockmittel?

Es ist kein Geheimnis mehr, dass Sparer eine harte Zeit durchmachen, seitdem die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins auf einem niedrigen Niveau hält. Man spricht diesbezüglich von der Nullzinspolitik. Ein schwerer Schlag für Sparer, aber ein Glücksfall für Kreditnehmer! Denn das Zinsniveau hat nicht nur negative Konsequenzen nach sich gezogen. Es ergeben sich auch zahlreiche Chancen und Möglichkeiten für Konsumenten.

Doch kann ein Kredit, der mit Negativzinsen wirbt, tatsächlich seriös sein? Und wie realistisch sind die Möglichkeiten, einen Kredit mit Negativzinsen abzuschließen. Diese und viele weitere Fragen werden im nachfolgenden Text näher betrachtet, um erste Eindrücke zu vermitteln.

Eines Vorab: Es ist durchaus lohnenswert, sich einen Überblick zu verschaffen, um die Situation für sich ausnutzen zu können! Auf diese Weise können erhebliche Kosten einspart werden, doch dazu später mehr.

Seriosität von Krediten mit einem Minuszins

Es liegt im Grunde auf der Hand, dass auch Kreditinstitute einen Vorteil haben möchten. Doch welchen Vorteil haben Kreditgeber bei einem Kredit mit einem Minuszins? Im digitalen Zeitalter gibt es eine inoffizielle Währung, nämlich die Daten von Kunden. Facebook hat diesbezüglich ein Exempel statuiert, wie wichtig Daten sein können.

Algorithmen ermitteln das Surfverhalten von Nutzern, wobei persönliche Daten von unschätzbarem Wert sind für Unternehmen. Auf diese Weise ist es möglich, die Interessen und das mögliche Kaufverhalten zu analysieren. Es können Werbebanner platziert werden, die zu den individuellen Bedürfnissen des Nutzers passen.

Doch genau hier schlagen Datenschützer Alarm. Die Kundendaten werden weiterverarbeitet und auch genutzt, sollte es zu einem Kreditabschluss kommen. Letztlich bezahlen Kunden den Kredit mit ihren Daten. Ob dies ein Problem darstellt, liegt im Auge des Betrachters. Es gibt durchaus seriöse Anbieter mit Minuszinsen, die jedoch die Kundendaten der Kreditnehmer zu Werbezwecken weiterverwenden werden. Personenkreise, denen Diskretion und Datenschutz wichtig ist, sollten gegebenenfalls auf Kredite mit einem Minuszins verzichten.

In der Regel handelt es sich um geringfügige Summen, die bei einem Kredit mit Minuszins gewährt werden. Dennoch erfolgt ein Eintrag in die Schufa, was wiederum sich auf den Schufascore auswirken wird. Folglich gilt es abzuwägen, ob sich der Minuszins tatsächlich rentiert in Anbetracht der eigenen Bonität.

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Vor- und Nachteil im Überblick

Letztlich haben Verbraucher den Vorteil, dass sie eine Umschuldung machen können. Dabei kann die Vorfälligkeitsentschädigung, je nach Betragshöhe, mit den Minuszinsen beglichen werden. Zudem haben Kreditnehmer den Vorteil, dass es sich um seriöse Banken handelt, die den Kredit zum Minuszins zur Verfügung stellen.

Vorteile:

Ein Nachteil wiederum ist die Verwendung von persönlichen Daten zu Werbezwecken. Hier laufen Verbraucher Gefahr, dass man von Werbekampagnen kontaktiert wird und dergleichen.

Zudem ist es nachteilig, dass die Kreditsummen in der Regel die Summe von 1000 € nicht überschreiten. Es ist somit nicht offenkundig, ob der Nutzen überwiegt oder die möglichen Nachteile, wie zum Beispiel auch der Schufaeintrag, der im Zuge der Finanzierung erfolgt.

Nachteile:

  • Datennutzung für Werbezwecke
  • kleine Kreditsumme mit Schufaeintrag

Fazit

Es liegt letztlich im eigenen Ermessen zu entscheiden, inwieweit ein Kredit mit Minuszins das Richtige ist. Sofern die Weitergabe von persönlichen Daten kein Problem darstellt, kann es durchaus Sinn ergeben einen Kredit mit Minuszins abzuschließen.


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