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Zumindest in der Übergangsphase können beide Konten parallel bestehen, bis alle Daueraufträge und Lastschriften umgemeldet sind. Außerdem bieten viele Banken mit einem kostenlosen Girokonto auch einen kostenlosen "Umzugsservice" für das Girokonto an. In der Praxis übernehmen die Banken meist die Benachrichtigung über die neue Kontoverbindung oder halten entsprechende Info-Karten bereit, die der Kunde dann selbst zum Beispiel an die Energieversorger oder Telefon-Firmen sendet, um die Abbucher über die neuen Kontodaten zu informieren. Übersicht über Anbieter von kostenlosen Girokonten
Kostenlos ist nicht gleich kostenlos Damit ein Kunde für sein Girokonto wirklich keinen Cent bezahlt, müssen bei einigen Anbietern spezielle Bedingungen erfüllt werden. Dazu zählt beispielsweise ein regelmäßiger monatlicher Eingang von Geld. Das muss bei einigen Anbietern konkret das Gehalt sein, andere schreiben nur die Höhe vor des Geldeinganges vor, meist um 1.200 Euro. Für den Kunden ist es am besten, wenn keine extra Bedingungen an das kostenlose Konto gebunden sind. Kunden sollten auch auf versteckte Kosten achten, die dann anfallen, wenn zum Beispiel statt der obligatorischen Online-Kontonutzung plötzlich ein Überweisungsformular gebucht oder ein Scheck eingereicht wird. Hier fallen zum Teil Buchungspostenpreise von 1 bis 2 Euro. Guthabenszinsen sind wirklich gut Niedrige Zinsen beim Dispokredit und hohe Zinsen für Guthaben sind zwei weitere wichtige Auswahlkriteren für das kostenlose Girokonto. Bei vielen Banken variieren diese Konditionen sehr stark. Im Vergleich zur Filialbank gibt es aber auch hier Anbieter, die bei Dispozinsen zum Teil um die Hälfte günstiger sind. Ein Bonus für Girokontokunden sind Zinsen auf das Kontoguthaben. Zinssätze zwischen 2,5 Prozent bis über 3 Prozent sind keine Seltenheit. Bei einem durchschnittlichen Guthaben von 3.000 Euro, lassen sich so mehr als 100 Euro zusätzlich im Jahr "verdienen". Und das ab dem 1. Euro. Damit schlägt das kostenlose Girokonto sogar viele Tagesgeldkonten. Nur Bares ist wahres Bei der Entscheidung für ein kostenloses Girokonto ist auch die Anzahl der verfügbaren Geldautomaten wichtig. Die Sparkassen verfügen in Deutschland über die meisten Automaten - rund 22.000 - und sind auch flächenmäßig überall vertreten. Die Cash-Group, in der unter anderem die Deutsche Bank, die Commerzbank und die Dresdner Bank vertreten sind, verfügen über rund 7.000 Automaten zur kostenlosen Bargeldversorgung. Top-Anbieter von kostenlosen Girokonten ermöglichen ihren Kunden einen weltweiten kostenlosen Bargeldservice mit der Maestro- oder VISA-Card. Am günstigsten sind hierbei Girokonto-Angebote, bei denen die Bezahl- oder Kreditkarte ebenfalls kostenlos im Kontopaket enthalten ist. Werden zum Konto keine kostenlosen Karten angeboten, liegen die Preise bei Maestrokarten im Durchschnitt zwischen 5 bis 10 Euro im Jahr. Bei kostenpflichtigen Kreditkarten fallen - je nach Ausstattungsmerkmalen - zwischen 20 bis über 60 Euro im Jahr an. |