Kostenloses Girokonto

Kostenloses Girokonto online

Girokonto kostenlos
Die Stiftung Warentest und andere Verbraucherorganisationen untersuchen regelmäßig die Kosten für Girokonten und kommen dabei auf erstaunliche Preisunterschiede. Der Preis für die Führung eines Girokontos kann bei einigen Banken und Sparkassen schon mal bis zu 100 Euro und mehr pro Jahr betragen. Ein teurer Spaß, um den regelmäßigen Lohn oder das monatliche Gehalt zu verwalten. Ein Blick auf Deutschlands Girokonten und ihre Kosten kann helfen, viele Euros einzusparen. Und dafür auch mal einen Kontowechsel in Kauf zunehmen, der meist zwar etwas aufwändig ist, sich aber angesichts des längerfristigen Einsparpotenzials mehr als lohnt.

Zumindest in der Übergangsphase können beide Konten parallel bestehen, bis alle Daueraufträge und Lastschriften umgemeldet sind. Außerdem bieten viele Banken mit einem kostenlosen Girokonto auch einen kostenlosen „Umzugsservice“ für das Girokonto an. In der Praxis übernehmen die Banken meist die Benachrichtigung über die neue Kontoverbindung oder halten entsprechende Info-Karten bereit, die der Kunde dann selbst zum Beispiel an die Energieversorger oder Telefon-Firmen sendet, um die Abbucher über die neuen Kontodaten zu informieren.

Übersicht über Anbieter von kostenlosen Girokonten

Kostenloses Girokonto Kontoführung Mindesteinlage Zinsen Besonderheiten Kostenloses Girokonto eröffnen
DKB Cash kostenlos volle Zinsen ab dem ersten € 1,65 % Mehrfacher Testsieger, kostenlose DKB Visa Card, Tagesgeldkonto möglich Jetzt eröffnen
Postbank Girokonto kostenlos ab 1.250 Euro Geldeingang 4, 5 % aufs Tagesgeldkonto Tagesgeldkonto inklusive, Bargeldverfügungen kostenlos Jetzt eröffnen
Comdirect kostenlos 1.250 Euro 0,25 % 1 €/Monat extra, Studenten Girokonto mit weiteren Vorteilen, Tagesgeldkonto mit 4 % Jetzt eröffnen
1822 direkt kostenlos keine 3,6 % Tagesgeld günstiger Dispokredit, Kontowechsel Service Jetzt eröffnen

Kostenlos ist nicht gleich kostenlos

Damit ein Kunde für sein Girokonto wirklich keinen Cent bezahlt, müssen bei einigen Anbietern spezielle Bedingungen erfüllt werden. Dazu zählt beispielsweise ein regelmäßiger monatlicher Eingang von Geld. Das muss bei einigen Anbietern konkret das Gehalt sein, andere schreiben nur die Höhe vor des Geldeinganges vor, meist um 1.200 Euro. Für den Kunden ist es am besten, wenn keine extra Bedingungen an das kostenlose Konto gebunden sind. Kunden sollten auch auf versteckte Kosten achten, die dann anfallen, wenn zum Beispiel statt der obligatorischen Online-Kontonutzung plötzlich ein Überweisungsformular gebucht oder ein Scheck eingereicht wird. Hier fallen zum Teil Buchungspostenpreise von 1 bis 2 Euro.

Guthabenszinsen sind wirklich gut

Niedrige Zinsen beim Dispokredit und hohe Zinsen für Guthaben sind zwei weitere wichtige Auswahlkriteren für das kostenlose Girokonto. Bei vielen Banken variieren diese Konditionen sehr stark. Im Vergleich zur Filialbank gibt es aber auch hier Anbieter, die bei Dispozinsen zum Teil um die Hälfte günstiger sind.

Ein Bonus für Girokontokunden sind Zinsen auf das Kontoguthaben. Zinssätze zwischen 2,5 Prozent bis über 3 Prozent sind keine Seltenheit. Bei einem durchschnittlichen Guthaben von 3.000 Euro, lassen sich so mehr als 100 Euro zusätzlich im Jahr „verdienen“. Und das ab dem 1. Euro. Damit schlägt das kostenlose Girokonto sogar viele Tagesgeldkonten.

Nur Bares ist wahres

Bei der Entscheidung für ein kostenloses Girokonto ist auch die Anzahl der verfügbaren Geldautomaten wichtig. Die Sparkassen verfügen in Deutschland über die meisten Automaten – rund 22.000 – und sind auch flächenmäßig überall vertreten. Die Cash-Group, in der unter anderem die Deutsche Bank, die Commerzbank und die Dresdner Bank vertreten sind, verfügen über rund 7.000 Automaten zur kostenlosen Bargeldversorgung.

Top-Anbieter von kostenlosen Girokonten ermöglichen ihren Kunden einen weltweiten kostenlosen Bargeldservice mit der Maestro- oder VISA-Card. Am günstigsten sind hierbei Girokonto Angebote, bei denen die Bezahl- oder Kreditkarte ebenfalls kostenlos im Kontopaket enthalten ist. Werden zum Konto keine kostenlosen Karten angeboten, liegen die Preise bei Maestrokarten im Durchschnitt zwischen 5 bis 10 Euro im Jahr. Bei kostenpflichtigen Kreditkarten fallen – je nach Ausstattungsmerkmalen – zwischen 20 bis über 60 Euro im Jahr an.
Einen weiteren Girokonto-Vergleich, welcher dem interessierten Verbraucher nicht nur die Eckdaten, sondern auch besondere Ausstattungsmerkmale der verglichenen Banken aufzeigt, finden Sie auf der folgenden Seite des Fachportal kostenloses-girokonto.net: Girokonto Vergleich

Girokonto möglichst günstig

Im Bankwesen gilt das Girokonto als ein Basisprodukt, das nahezu alle Banken ihren Kunden anbieten. Im Alltag ist es für die meisten Menschen unverzichtbar, da regelmäßige Zahlungsein- und ausgänge in der Regel über ein Girokonto laufen, sei es nun das monatliche Gehalt, die Miete oder auch Zahlungen für Versicherungen. Während in früheren Zeiten der Zahlungsverkehr oft auf dem Postweg oder per Barzahlung vorgenommen wurde, lässt sich der Geldtransfer heute mittels Girokonto bequem per Überweisung oder Dauerauftrag erledigen.

Viele Banken werben mit besonderen Angeboten um neue Kunden. Eines davon ist das kostenlose Girokonto. Doch bei genauerem Hinsehen ist hier Vorsicht geboten. Kostenlos bedeutet in vielen Fällen lediglich, dass den Kunden die Grundgebühr für die Kontoführung erlassen wird. Andere Dienstleistungen, wie Überweisungen oder die Versorgung mit Kontoauszügen, stellen die Bankhäuser ihren Kunden oft aber weiterhin in Rechnung, so dass das Girokonto unterm Strich nicht ganz kostenlos ist.

Wer ein möglichst günstiges Girokonto eröffnen möchte, sollte daher die unterschiedlichen Angebote der Banken sorgfältig prüfen und miteinander vergleichen. Das lohnt sich, denn mit dem richtigen Konto lässt sich einiges sparen – in manchen Fällen bis zu mehrere Hundert Euro pro Jahr.

Aber die Frage, welches Konto am günstigsten ist, lässt sich nur im Einzelfall entscheiden. Die Kosten hängen von unterschiedlichen Faktoren ab, die bei jedem potenziellen Kunden anders aussehen. Beispielsweise können die Gebühren, die von den Banken erhoben werden, von der Höhe des monatlichen Einkommens abhängen. In anderen Fällen gibt der durchschnittliche Kontostand den Ausschlag. Nur wenn jeden Monat eine bestimmte Summe auf das Konto fließt, gewährt die Bank dem Kunden das Privileg einer kostenlosen Kontoführung.

Auch die Anzahl der Buchungen und Überweisungen kann für die Erhebung von Gebühren eine Rolle spielen. Bei manchen Angeboten ist eine bestimmte Zahl kostenfrei. Prüfen sollte man außerdem, ob das Bankhaus mit dem Konto auch eine EC- oder Kreditkarte zur Verfügung stellt. Während die EC-Karte in den meisten Fällen kostenlos ist, sind die Bankhäuser bei den Kreditkarten meist weniger spendabel.

Grundsätzlich gilt, dass die Angebote von Online-Banken oft günstiger sind als die Kontoführung von Bankhäusern, die über ein großes Filialnetz verfügen. Wer auf eine persönliche Beratung am Bankschalter verzichten kann, sollte daher vor allem die Angebote der so genannten Direktbanken prüfen. Aber auch große Bankhäuser mit Filialnetz bieten in bestimmten Fällen besondere Konditionen, etwa für Schüler, Auszubildende oder Studenten. Wer selber noch kein Geld verdient, noch in der Ausbildung steckt und deshalb kein hohes Einkommen hat, der kann bei den meisten Banken ein Girokonto zu günstigen Konditionen eröffnen.

Worauf man bei der Auswahl eines Girokontos außerdem achten sollte, ist die Verzinsung des Guthabens. Hier gibt es große Unterschiede zwischen den verschiedenen Bankhäusern. Manche verzinsen die vorhandenen Guthaben mit mehr als 2 Prozent, andere lediglich mit 0,1 Prozent. Als Geldanlage ist ein Girokonto in den meisten Fällen daher wenig empfehlenswert.
Grundsätzlich gilt, dass man volljährig sein muss, um ein Konto zu eröffnen. Wer noch nicht 18 ist und ein Konto eröffnen möchte, kann das bei den meisten Bankhäusern aber trotzdem tun. Voraussetzung hierfür ist die Zustimmung der Eltern.

Was man außerdem wissen sollte: Girokonten können nur von Personen eröffnet werden, nicht von Unternehmen. Deswegen muss bei der Eröffnung eines Girokontos der Personalausweis oder Reisepass zur Legitimation vorgelegt werden.
Wer ein möglichst günstiges Girokonto finden möchte, muss sich vorher gründlich informieren. Am einfachsten funktioniert das im Internet. Einen Überblick über die unterschiedlichen Angebote der Bankhäuser und die Konditionen der Kontoführung verschaffen verschiedene Kostenrechner auf verschiedenen Internetseiten. Dort lassen sich die verschiedenen Tarifmodelle bequem vergleichen.